Sonstige Schilder

Gravierte Schilder kommen dem menschlichen Wunsch, Dinge „für die Ewigkeit“ zu schaffen, wohl am nächsten. Texte und Grafiken werden mittels eines Gravierfräsers aus einem Träger, meist aus Metall, aber auch aus Acrylglas oder Holz etc., herausgearbeitet und mit Farbe ausgelegt.

Im Ergebnis erhalten wir extrem widerstandsfähige Schilder, die man – so man denn möchte – auch nach Jahrzehnten reinigen, eventuell abschleifen und neu mit Farbe auslegen kann.

Auch der Bereich der gravierten Schilder kann in zwei Gruppen unterteilt werden:

So stellen gravierte Schilder einen, wenn auch zurückgehenden, Teil der Gruppe „Praxis- und Kanzleischilder“. Insbesondere Anwälte, Notare, Steuerberater, aber auch Ärzte und alle Behörden hatten bis vor wenigen Jahren gravierte Metallschilder, meist aus Messing. In jüngerer Zeit verlieren sie Marktanteile an moderne Techniken wie digital bedruckte Hinterglasschilder, die farbige Darstellungen und damit wesentlich mehr Gestaltungsvarianten ermöglichen.

Daneben werden nach wie vor Ansteckschilder zur Identifikation von Angestellten mit Publikumskontakt meist als gravierte Schilder ausgeführt. Hier sind die Vorteile in der hohen Widerstandsfähigkeit zu sehen. Befestigt werden diese Täfelchen mit Nadeln oder Klemmhaltern. Auch Magnete kommen hier zum Einsatz. Abschließend kann gesagt werden, dass gravierte Schilder zwar seit langem eingesetzt werden, aber trotzdem einen großen Anteil behalten – durchaus zu Recht, wie wir meinen.

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